Am 4. Dezember, wieder einmal schon morgens um 7 Uhr, fahren wir mit dem Wanderverein nach Lübeck
Es ist stockdunkel, es regnet und stürmt. Unsere gute Laune und Vorfreude lassen wir uns nicht nehmen! Kurz vor 10 Uhr kommen wir in Lübeck auf dem Parkplatz an. Wir entscheiden uns für den großen Dachüberstand der MuK. Dort stellen wir unsere Tische zum Brötchenschmieren auf und dort können wir auch unser Sektfrühstück genießen. Mittlerweile hat auch Regen und Sturm aufgehört und wir fahren mit dem Bus und zwei Städteführern durch die Innenstadt. Die Erzählungen des „ Uniformierten mit Pickelhaube“ sind interessant und lustig gestaltet. Wir hören vieles aus der Geschichte, zu Kirchen und Marzipan. Die Zeit vergeht wie im Fluge. Jetzt haben wir schon mal die verschiedenen Ziele für den heutigen Tag aus dem Bus gesehen. Die Stadtführung geht danach zu Fuß noch weiter. Wir teilen uns in zwei Gruppen auf und erleben Lübeck mit allen Sinnen. Die Füße sind noch nicht einmal müde, da ist es schon Zeit zum Mittag essen in der „Schiffergesellschaft“, einem traditionsreichem Restaurant aus der Zeit der reichen Kapitäne. Dekoriert mit zahlreichen Schiffsmodellen, großen Ölgemälden, vom vielen Zigarrenrauch dunkel geworden, einem Riesenleuchter mit echten Kerzen, sehr gutem Essen und freundlichem Personal. Satt und zufrieden geht es danach weiter in das Heiligen-Geist-Hospital zum Weihnachtsmarkt. Da wir eine angemeldete Gruppe sind, dürfen wir durch den Hintereingang ins Haus. Wir sind alle sehr beeindruckt von der Vielfalt des Kunstgewerbes, die hier angeboten wird. Aber auch die Tatsache, dass hier bis 1976 bedürftige Menschen, in diesen kleinen Kabuffs, gelebt haben, erstaunt uns. Draußen schmeckt uns der Glühwein, bei dem wir uns langsam wieder alle finden. Der nächste Weg ist das Cafe „Marzipanspeicher“ Wir müssen ein Stück bis zur Trave laufen, aber das tut uns ganz gut nach dem reichlichen Mittagessen und dem Aufenthalt im „Hospital“, schließlich sind wir ja ein Wanderverein! Es erwartet uns natürlich ein Stück sehr leckerer Marzipantorte. In Ruhe können wir über den Tag in Lübeck erzählen, was wir gekauft oder gesehen oder gehört haben. Zufrieden treten wir dide Rückfahrt an. Um 19 Uhr sind wir gesund in Tarp angekommen. Es war stockdunkel und es hat geregnet.