Sozusagen zur Wiedergutmachung nach der letzten schwierigen Wattwanderung zur Hallig Gröde, diesmal ganz bequem im Wattwagen
Wir starten, wie gewohnt, um 7 Uhr und frühstücken, wie gewohnt, auf einem Rastplatz mit Brötchen und Sekt. Pünktlich sind wir in Glückstadt an der Fähre und fahren auf ihr über die Elbe. Dann geht es weiter mit dem Bus, auf direktem Weg, zum Sahlenburger Strand. Für uns kommen acht hochbeinige Pferdekutschen, die jeweils von zwei Pferden gezogen werden. Einige von uns kaufen prophylaktisch am Kiosk noch einen Regenponcho, war aber eigentlich für die paar Tropfen gar nicht nötig. Der Aufstieg über eine Leiter war zum Teil abenteuerlich. Wie im Gänsemarsch starten die Pferde ins Watt. Wir genießen die frische Nordseeluft und die Aussicht. Die Fahrt dauert 1 1/2 Stunden. Viele andere Wanderer haben sich zu Fuß auf den weiten Weg gemacht. Auch eine große Anzahl Reiter sind im Trab und gut gelaunt unterwegs nach Neuwerk. Für uns geht es abwechselnd im Schritt, aber auch im leichten Trab durch Watt und Priel. Auf dem Hinweg steht der Wagen im Priel bis über die Räder im Wasser. Die Zeit vergeht sehr schnell mit Gucken und Staunen, Lachen und Erzählen. Auf der Hamburger Insel angekommen haben wir 1 Stunde Zeit um uns alles anzusehen. Das geht perfekt auf dem Leuchtturm. Der ist 1300 gebaut und damit der älteste Feuerträger Deutschlands. Über 138 Treppenstufen gelangt man auf die Aussichtsplattform in knapp 40 Meter Höhe. Von hier aus haben wir eine tolle Sicht in alle Richtungen, bis hin zum Horizont. Unten im Cafe schmeckt der Eiergrog und dann geht es schon wieder zurück. Um halb fünf sind wir angemeldet zum Essen im Restaurant „Kupferkessel“. Es erwartet uns ein sehr leckerer Matjesteller mit Bratkartoffeln satt. Nach so viel, so frischer Nordseeluft schmeckt das Essen großartig! Um 18 Uhr starten wir wieder nach Hause. Der Busfahrer fährt uns noch einmal zum Gucken durch die Stadt Cuxhaven und erst dann Richtung Norden. Gegen 22 Uhr waren wir zurück in Tarp. Wieder einmal ein sehr schöner Tag mit Wanderfreunden.
 
Barbara Cmok

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